Firmen boykottieren Facebook: So reagiert Mark Zuckerberg

Viele Firmen und Konzerne stellen ihre Werbung in den sozialen Medien ein. Facebook-Chef Mark Zuckerberg reagiert für seine Plattform - und erntet weitere Kritik.

Mehr als 100 Firmen boykottieren derzeit Facebook und schalten keine Werbung auf der Seite, weil sie der Meinung sind, das soziale Netzwerk unternehme zu wenig, um Hass und Fehlinformationen auf seiner Plattform zu unterbinden. Unter dem Hashtag #StopHateForProfit haben sich viele namhafte - und vor allem finanzstarke - Unternehmen und Konzerne zusammengetan, um Facebook unter Zugzwang zu setzen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg (36) reagierte am Freitag und kündigte in einem ausführlichen Post Maßnahmen an.

Der Boykott zeigte sofort Wirkung, der Wert der Facebook-Aktie verlor am Freitag über acht Prozent. Kaum verwunderlich, dass Zuckerberg, dessen Plattform Facebook über 95% seiner Einnahmen der Werbung zu verdanken hat, reagieren musste. Er kündigte an, rassistische, misogyne und homophobe Inhalte würden künftig verboten. Darüber hinaus sollen, ähnlich des Vorgehens von Twitter, solche Inhalte markiert werden, die wegen ihres Nachrichtengehalts auf der Seite stehen bleiben, etwa Politiker-Reden, die hetzerischen Inhalts sind.


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